Dres. Stoltenburg, M.Sc., M.Sc., MPI FON 030 / 48095756 www.implantate-berlin.ws
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              SKY fast & fix Therapie

 

Dr. Böhme 2015

 

Patientenwunsch „SOFORT-VERSORGUNG“ ,                  

Möglichkeiten und Grenzen

 

 

Das fast&fix-Konzept  ist neben dem All-on-4-Konzept für zahnlose Patienten eine vielversprechende alternative Therapie zum konventionellen Weg mit aufwändigen Augmentationsmaßnahmen

 

 

Klassisches Beispiel für dieses Therapiekonzept:

                        OK unbezahnt mit reduzierten Knochenangebot distal

                        UK bezahnt mit Parodontitis an FZ und Parodontose im SZG

                         Ursache : schwere Form der Parodontitis/Parodontose

 

Die transgingivale Verschraubung gewinnt immer mehr an Bedeutung. Hilfreich ist dabei der Akkuschrauber von W&H. Aller zwei Jahre sollte eine bedingt abnehmbare Konstruktion entfernt, gesäubert werden .  Jedes Vierteljahr sollte konsequent  die unterstützende Parodontaltherapie (UPT) erfolgen.

Möglich ist dabei die Okklusalverschraubung, aber auch die Tranversalverschraubung von oral oder vestibulär.

Die bedingt abnehmbaren Konstruktionenn sollten immer mit „Putzkanälen“ versehen sein. Deshalb ist immer eine Kontraindikation für derartige Konstruktionen eine „hohe Lachlinie“.

Distal anguliert stehende Implantate sollten ca. 14-16mm gesetzt werden bei einer fix&fast-Konstruktion. Wenn nach der Insertion die distale Knochenkante stört, so sollte diese entfernt werden, zuvor aber die Abdeckschraube einsetzen wegen der eventuellen Verletzung der Implantatschulter.

Immer erst die distalen Implantate inserieren, die entsprechenden Aufbauten setzen als Richtlinie für die mittig zu inserierenden Implantate. Wie das OP-Video gezeigt hat, ist es ratsam, immer erst die Implantate in der Mitte zu setzen und wo der Knochen am instabilsten ist, um ev. nochmals neu die  folgenden Implantate zu positionieren.

Nicht zu dicht an die Christa nasalis implantieren, da zu hohe Festigkeit des Knochens. Man kann dadurch nach bukkal abgleiten und das Insertionsloch ausbrechen.

Es gibt für anguliert zu setzende Implantate entsprechende Angulationshilfen beim Inserieren. Die Parallelität von mehreren gesetzten Implantaten kann man mittels Einbringhilfen kontrollieren.

Anzustreben ist heute immer die Reihenfolge der 3D-Planung- therapeutischer ZE- Insertion der Implantate und schließlich die –Eingliederung.

Einzuhaltende Drehmomente:     Implantate mit 35-40Ncm

                                                           Gingivaformer mit 10Ncm

                                                           Abformkappen mit mit 10Ncm

                                                           Abutments mit 25Ncm

 

Abewinkelte Abutments haben im SZG einen Durchmesser von 5,5mm und im FZG von 4,5mm.

Aufbauhöhe der seitlich inserierten Implantate immer mit 4mm Gingivahöhe wählen.

 

Niemals Weichgewebe im Bereich der atteched-Gingiva reduzieren.

Putzen im Bereich einer beweglichen entzündeten Gingiva ist immer mit Schmerzen verbunden, deshalb entsprechend schlechte  Mundhygiene vorhanden.

Bei der Abformung von gleichzeitig mehreren Implantaten muss immer die Abutmentebene hergestellt werden. Letztendlich muss eine Präzisionsabformung auf Abutmentebene erzielt werden.

Geschlossene Abformung ist immer ungenauer im Gegensatz zur offenen Abformung. Man sollte auch keine Wintray-Löffel für die präzisionsabformung verwenden.

Eine temporäre Versorgung erfolgt immer ohne Extensionsglied, erst bei der definitiven Versorgung kann einen distaler Anhänger gestaltet werden.

In die Prothese sollte immer ein Abutment bereits eingeklebt sein wegen der Fixierung der Prothese. Alle weiteren können direkt im Mund verklebt werden.

Angestrebt wird :       OK 4 gerade und 2 abgewinkelte Implantate/ Abutments

                                       UK 2 gerade und 2 abgewinkelte Implantate/Abutments

Abutmentwechsel ist mitunter in der Endphase notwendig, wo z.B. Locator gegen Teleskope ersetzt werden.

 

 


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