Dres. Stoltenburg, M.Sc., M.Sc., MPI FON 030 / 48095756 www.implantate-berlin.ws
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01.01.2014

 

Dr. Rita Stoltenburg

Master of Sciene in Orale Implantologie und Parodontologie

Master of Science in Oral Implantology

Master in Practical IMplantology

 

 

"Die rote Ästhetik"

 Weichgewebe um Implantate und Zähne

 

Wenn es um Ästhetik von implantatprothetischen Versorgungen geht, spielt  das Weichgewebe bzw. Zahnfleisch eine bedeutende Rolle vor allem im Frontzahngebiet sowie bei allen Implantatinsertionen mit Knochenaufbau.

 

Die "3-D-Position"

Prothetisch kann man jedoch nur ein optimales Ergebnis erwarten, wenn man die Grundregeln einer Implantatsetzung beachtet. Dabei sind das ausgewählte Implantatsystem, die richtige Platzierung von Implantaten im Knochen sowie die Schnitt- und Nahttechnik von außerordentlicher Bedeutung.

Ein Erfolgskriterium für ein ästhetisch gelungenes Implantat ist nach heutiger Auffassung dann gegeben, wenn die auf dem Implantat aufgesetzte Restauration den Nachbarzähnen möglichst identisch ist. Bestimmt wird dieses Ergebnis vor allem im Frontzahngebiet durch einen exakt einzuhaltenden Abstand zwischen Zahn und Implantat.

 

Das "Micro-Flap"

Ein entscheidender Faktor für eine erfolgreichen Weichgewebschirurgie ist der stabile Naht- und Wundverschluss. Von großer Bedeutung sind dabei der mobilisierte Wundlappen und die exakte Wundrandadaptation, um eine Blutversorgung der Wunde möglichst zu erhalten. Darüberhinaus ist die Verwendung von mikrochirurgischen Instrumentarium von außerordentlicher Bedeutung, um eine Traumatisierung der Wunde so gering wie nur möglich zu halten. Hochwertige Mikroinstrumentne sind die Voraussetzung für ein optimales Weichgewebsmanagement.

 

Die "Tunneltechnik"

Weichgewebsdefekte im Sinne von Weichgewebsrezessionen gibt es nicht nur an Zähnen, sondern auch an Implantaten. In der ästhetischen Zone kann dies zu erheblichen Beeinträchtigung in der Psyche des Patienten kommen. Um einen solchen ästhetisch unschönen Zustand zu verbessern, sind sehr oft sogenannte "Weichgewebsaugmentationen" erforderlich. Die Tunneltechnik ist dabei ein minimalinvasives Verfahren, wodurch eine Verdickung von Weichgewebe erzielt werden kann.

 

Die  "Kronenverlängerung"

Bei der chirurgischen Kronenverlängerung wird nach Ablösen des gesamten Zahnfleischrandes vom Zahn der dadurch freigelegte Alveolarknochen mit Akribi abgetragen.

Aus verschiedensten Gründen ist mitunter eine chirurgische Kronenverlängerung indiziert. Dazu gehören tief unter das Zahnfleisch gehende kariöse Zähne, vor allem aber wenn die klinische Krone zu kurz ist, um der prothetischen Krone einen entsprechenden Halt zu geben. Eine weitere Indikation ist das "Gummy Smile": Hier ist das Zahnfleisch zu dick, die Krone zu kurz, das klinische Bild wirkt dadurch sehr unästhetisch. Um dem Patienten ein schönes Lächeln zurückzugeben, müßte er sich entsprechend einem kosmetisch-ästhetischen Eingriff im Sinne einer chirurgischen Kronenverlängerung unterziehen.

 

 


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