Dres. Stoltenburg, M.Sc., M.Sc., MPI FON 030 / 48095756 www.implantate-berlin.ws
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01.01.2014

 

 

„Sofortversorgung mit Zahnersatz“

 

 

Die Sofortversorgung der inserierten Implantate mit festsitzenden Zahnersatz, sprich „All-on-4-Methode“ sollte nach dem MALO CLINIC Protokoll (Lissabon seit 1993 für den Unterkiefer und seit 1996 für den Oberkiefer) hinsichtlich Planung und Ausführung erfolgen, um letztlich Risiken zu minimieren und Erfolgsraten zu sichern.

 

Ziel der Methode = Versorgung eines kompletten Kiefers mit festsitzenden implantatgetragenen Zahnersatz.

 

Vorgehensweise: Mindestens vier Implantate werden im Unterkiefer sowie im Oberkiefer  inseriert. Die distalen (seitlichen) Implantate werden anguliert in den Knochen gesetzt,        d.h. schräg in einem Winkel von 30-45°,  um vor allem den Freiendsattel zu verringern und  den Patienten mit einer festsitzenden Konstruktion zu versorgen zu können.

 

Voraussetzung für die Erfolgsrate der dafür gesetzten Implantate der im Oberkiefer  und/oder im Unterkiefer ist eine Knochenhöhe von mindestens 10mm und eine Knochenbreite von mindestens 5mm im Bereich von 14-24 bzw. 34-44. Im Oberkiefer kommt nachteilig  der geringere Härtegrad des Knochens zum Tragen. Studien ergaben, dass mindestens drei Implantate (besser natürlich alle 4 Implantate) eine Primärstabilität von 30Ncm aufweisen müssen, um eine Sofortversorgung mit einer festsitzenden Brücke erfolgreich durchführen zu können. Wird dieses Drehmoment bzw. Primärstabilität nicht erreicht, so muss die prothetische Versorgung erst später erfolgen.

 

Nach der ersten Phase der Sofortversorgung, erfolgt nach 6-24Monaten die zweite Phase der definitiven Versorgung.


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