Dres. Stoltenburg, M.Sc., M.Sc., MPI FON 030 / 48095756 www.implantate-berlin.ws
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„kieferorthopädischer Lückenschluss“

 

Eine eventuell durchzuführende Implantatinsertion aufgrund einer Lücke entstanden durch ein Frontzahntrauma bei einem Kind oder Jugendlichen, ist entscheidend vom Alter abhängig. So kann eine zu frühe Implantation durch ein noch nicht abgeschlossenes Gesichtswachstum extrem nachteilig ästhetische Folgen haben in Form einer „Infraposition des Implantats“.

 

Faustregel: Das Gesichtswachstum ist bei Frauen in etwa mit dem 17.Lebensjahr und bei Männer erst mit dem 21. Lebensjahr abgeschlossen. Liegt ein Frontzahntrauma vor, so spielt die Diagnostik und Planung hinsichtlich der Therapieentscheidung eine wesentliche Rolle:

  • Größe und Lokalisation der Lücke

  • Bisslage, Okklusion und Profiltyp

  • Parodontaler Zustand und Gingivatyp

  • Horizontales und vertikales Knochenangebot

  • Mundhygiene, Compliance

  • Finanzielle Verhältnisse

     

    Entscheidet man sich im Gegensatz zu einer klassischen kieferorthopädischen Behandlung für eine Implantatsetzung, so sollte die Lücke vorübergehend mit einem Interimsersatz (z.B. mittels Klebebrücken) offen gehalten werden, bis das entsprechende Alter erreicht ist. Wird die Lücke über längere Zeit nicht versorgt, so kippen die Zähne in die entsprechende Lücke, die Lücke ist zu klein, um den Abstand von 1,5mm mesial und distal zum Nachbarzahn zuzüglich des Durchmessers des zu verwendenenden Implantates zu gewährleisten.

    Der Nachteil einer  klassischen kieferorthopädischen Lückenschließung ist die dadurch erzielte Wurzelkippung der Zähne, vor allem wenn die zu überwindende Distanz der Lücke zu groß ist, d.h. es würde ein zu großes unästhetisches interdentales Dreieck zwischen den Zähnen entstehen.

    Der Vorteil einer kieferorthopädischen Lückenschließung hinsichtlich des Tragekomforts besteht heutzutage in ästhetischer Hinsicht durch die Möglichkeit einer unsichtbaren Zahnkorrektur mittels der Harmonieschiene von „Orthos“.


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